
12. März – 7. April 2026
Vernissage 19 Uhr
Jakob Napotnik am Piano
Kurator: Ludwig Riedmann
Maks Dannecker, Barbara Ambrusch-Rapp und Eva Asaad
Finissage am 7. April 2026
Ort der Veranstaltung:
AMORC-Kulturforum Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, 3. Stock
Anmeldung erbeten unter: info@kulturforum-kunstkabinett-kaernten.at
Kontakt: Tel.: +43 650 5391514
Vom Fortschreiben virtueller Gespräche – wie werden flüchtige digitale Dialoge zu visuellen Werken?
2011 initiierten Maks Dannecker und Barbara Ambrusch-Rapp ein künstlerisches Projekt: Ein „virtuelles Dinner“, bei dem Fotografien im offenen Dialog durch zeichnerische und malerische Interventionen weiterentwickelt wurden. Nun sind die Originalwerke fast 15 Jahre nach der Erstpräsentation in der Wiener Galerie Peithner-Lichtenfels erstmals in Kärnten zu sehen. Die Ausstellung lädt ein, den Dialog von Bild, Wahrnehmung und künstlerischer Zusammenarbeit neu zu entdecken.
Zeitgleich zeigt Eva Asaad unter dem Titel „farblos mit pinsel streiche ich über dein auge“ Fotoarbeiten und Fotoübermalungen im Kontext von Archiv und Farbe. Der selektive Blick entscheidet über die formlose Materie und das Archivmaterial, verbunden mit neuer Farbästhetik. Durch Übermalung entstehen neue Bildwelten.
Vom Fortschreiben virtueller Gespräche – wie werden flüchtige digitale Dialoge zu visuellen Werken? 2011 initiierten 𝗠𝗮𝗸𝘀 𝗗𝗮𝗻𝗻𝗲𝗰𝗸𝗲𝗿 und 𝗕𝗮𝗿𝗯𝗮𝗿𝗮 𝗔𝗺𝗯𝗿𝘂𝘀𝗰𝗵-𝗥𝗮𝗽𝗽 ein künstlerisches Projekt: Ein „virtuelles Dinner“, bei dem Fotografien im offenen Dialog durch zeichnerische und malerische Interventionen weiterentwickelt wurden. Nun sind die Originalwerke fast 15 Jahre nach der Erstpräsentation in der 𝘞𝘪𝘦𝘯𝘦𝘳 𝘎𝘢𝘭𝘦𝘳𝘪𝘦 𝘗𝘦𝘪𝘵𝘩𝘯𝘦𝘳-𝘓𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯𝘧𝘦𝘭𝘴 erstmals in Kärnten zu sehen. Die Ausstellung lädt ein, den Dialog von Bild, Wahrnehmung und künstlerischer Zusammenarbeit neu zu entdecken. Zeitgleich zeigt 𝗘𝘃𝗮 𝗔𝘀𝗮𝗮𝗱 unter dem Titel „farblos mit pinsel streiche ich über dein auge“ Fotoarbeiten und Fotoübermalungen im Kontext von Archiv und Farbe. Der selektive Blick entscheidet über die formlose Materie und das Archivmaterial, verbunden mit neuer Farbästhetik. Durch Übermalung entstehen neue Bildwelten.

16. April 2026
Vernissage und Lesung 19 Uhr
Ina Riegler
Solowenische Bibliothek
Lojze Wieser und Barbara Maier
Musik: Arthur Ottowitz
Kurator: Ludwig Riedmann
Finisage: 30. 5. 2026
Öffnungszeiten: Mi und Fr 15- 19 Uhr und nach Vereinbarung
Ort der Veranstaltung:
AMORC-Kulturforum Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, 3. Stock
Anmeldung erbeten unter: info@kulturforum-kunstkabinett-kaernten.at
Kontakt: Tel.: +43 650 5391514
Ina Riegler
„Ina malt, wie sie beim wissenschaftlichen Arbeiten schreibt: kraftvoll, präzise, schnörkellos, in distanzierter Empathie, frei von jeglicher Larmoyanz und sine ira et studio“ (Aaron Radaelli)
Ihre starken, farbgewaltigen Arbeiten stellen einen gemalten inneren Monolog dar, welcher unaufhörlich in der Kontinuität ihres Schaffens ihre Rolle als Selbst im Zusammenhang mit der Außenwelt portraitiert. Ina Rieglers Selbstportraits schaffen so eine Verbindung innerer Rollenbilder mit äußeren gesellschaftlichen Faktoren.
Mit der Identifikation von geschichtlichen Narrativen und Mythen, sowie der Sprengung von sozial konstruierten Dichotomen und Stereotypen schafft Riegler eine neue Perspektive für die figurative Malerei. Riegler arbeitet und lebt in Kärnten.
Slowenische Bibliothek
In der neuen Verlagsbuchhandlung des Wieser Verlages verlegt Wieser die Slowenische Bibliothek, eine Sammlung von 32 Werken mit Übersetzungen aus dem Slowenischen.
Die Slowenische Bibliothek umfasst Texte aus den letzten 200 Jahren. Es sind Erinnerungen an einen Vater, erotische Gedichte, Berichte über das Leben bei den Partisanen und natürlich sind auch alle großen Dichter Sloweniens vertreten.
Lojze Wieser
will mit seiner Slowenischen Bibliothek die Menschen zueinander bringen, mit einer Liebeserklärung an die Sprache seiner Kindheit: „Nachdem wir in einer Gegend leben, wo diese slowenische Melodie überall vertreten war und wie ein Gebet, das memoriert wird, auch im Dorf immer wieder zu hören war, ist es natürlich eine sehr schöne Zurückführung in die Kindheit.“
Literatur und Kunst als Projekt
Lojze Wieser hat mit der Künstlerin Ina Riegler eine kongeniale Partnerin für dieses Projekt gefunden. Sie habe sich lange mit dem Thema Heimat beschäftigt, auch in der Malerei, sagt die bildende Künstlerin Ina Riegler. Literatur und Kunst, das macht die Slowenische Bibliothek zu etwas ganz Besonderem.

18. April 2026
20 Uhr
100 Jahre Ingeborg Bachmann
Lesung: Christina Wuga
Musik: Bulat Budaev
Eintritt:
35 € (inkl. Buffet)
Ort der Veranstaltung:
AMORC-Kulturforum Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, 3. Stock
Anmeldung erbeten unter: info@kulturforum-kunstkabinett-kaernten.at
Kontakt: Tel.: +43 650 5391514
Christina Wuga
Christina Wuga ist freischaffende Regisseurin, Schauspielerin und neurosystemische Coachin. Geboren und aufgewachsen in Kärnten, studierte sie Psychologie sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie am Kärntner Landeskonservatorium mit staatlicher Bühnenreifeprüfung in Wien.
Es folgten Engagements unter anderem an der neuebuehnevillach sowie mehrere Jahre am Landestheater Hof in Deutschland. Sie ist Mitgründerin und Co-Leiterin von theater TiTS*up und aktuell als Schauspielerin in „Queen Mama“ zu sehen. Als Coachin begleitet sie Menschen und Organisationen in Entwicklungsprozessen.
Bulat Budaev
Gitarrist, konzertierender Musiker und Lehrer für klassische sowie akustische Gitarre. Geboren in der sibirischen Stadt Ulan-Ude, ist er Gewinner des internationalen Wettbewerbs „Virtuosen der Gitarre“ (St. Petersburg, 2013) sowie des Wettbewerbs „Viele Gesichter der Gitarre“ (Moskau, 2014). Bulat schloss mit Auszeichnung das Kärntner Landeskonservatorium in der Klasse des international anerkannten Gitarrenprofessors Marco Tamayo ab (Konzertfach Gitarre, Instrumental- und Gesangspädagogik). Zudem war Bulat Schüler des Flamenco-Gitarristen Grisha Goryachev. Darüber hinaus nahm er an Meisterklassen von Gitarristen wie Dmitry Illarionov, Andrew York, Joaquín Clerch und Martha Masters teil. Seit 2015 lebt er in Österreich, wo er klassische Gitarre an der BAfEP und dem Musikgymnasium Viktring unterrichtet. Er tritt regelmäßig in Österreich und anderen europäischen Ländern auf und trägt aktiv zur Musikszene bei.

10. Mai 2026
11 Uhr
Matinee zum Muttertag
Asja Valcic & Klaus Paier
„Vision for Two“
Eintritt:
40 € (inkl. Buffet)
Ort der Veranstaltung:
AMORC-Kulturforum Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, 3. Stock
Anmeldung erbeten unter: info@kulturforum-kunstkabinett-kaernten.at
Kontakt: Tel.: +43 650 5391514
Duo Paier Valcic
Vision for Two – 10 Years
Seit zehn Jahren machen der Akkordeonist Klaus Paier und die Cellistin Asja Valcic im Duo Musik, die Publikum wie Kritik begeistert: „Atemberaubend“ urteilt zum Beispiel Der Spiegel, ein „packendes Zusammenspiel“ hört der britische Guardian. Ihre gemeinsame Reise begann 2009 mit dem Debüt „À Deux“. Seitdem machen Paier und Valcic die Kombination Akkordeon-Cello zu einem unvergleichlichen Klangerlebnis.
Ihr Jubiläumsalbum „Vision for Two – 10 Years“ steht nun für eine Bestandsaufnahme, aber auch für die fortwährende Neuerfindung und den Ausblick dieses visionären Duos. Schon der Titeltrack breitet gleich zum Einstieg alle musikalischen Errungenschaften aus: Beide, Paier wie Valcic, kommen ursprünglich aus der Klassik, haben sich ihr aber abgewandt, um durch stilistische Oenheit zu einer ganz eigenen, universellen Tonsprache zu gelangen. Stets ist der Klang ihr Ausgangspunkt, das seidige und geschmeidige, in der Tongestaltung klassische Spiel, das ihre Musik zeitlos macht. Dazu kommt der vom Augenblicksund Freiheitsgedanken des Jazz getragene Spirit, der sich mit weltmusikalischen Einflüssen verbindet. Eine enorme, fast filmische Bildhaftigkeit ihrer Stücke ist das Resultat.
Paier und Valcic laden den Hörer ein, tief in eine vielschichtige wie faszinierende Klangwelt einzutauchen. Die Stücke auf „Vision for Two“ belegen die einmaligen kompositorischen, kreativen wie gestalterischen Qualitäten dieses traumwandlerisch agierenden Duos. „Straight Thirteen Save “ groovt mit seiner vom vibrierenden ungeraden Takt aufgeladenen repetitiven Hookline. Melancholisch-dramatisch ertönt „Angela“, „Hidden Thread“ dagegen ist impressionistisch gefärbt und „A Love’s Delight“ greift südamerikanische Elemente auf. Während sich Valcic mit „Dans l’esprit de Debussy“ vor Debussy verneigt, hat Paier die swingende Hommage „Mozart Incognito“ an einen anderen Meister der abendländischen Kunstmusik komponiert. Bevor das Album mit der Bandoneon-Ballade „El Alba“ schließt, verrät der Titel eines mit perkussiven Elementen spannungsvoll verdichteten Jazz-Latin-Blues, in welcher Phase sich Paier und Valcic nach zehn Jahren sehen: „Moving On“. Beide haben mit ihrer Vision vom Zusammenspiel zu zweit Außerordentliches erreicht – und noch viel vor.
www.klauspaier.com
www.asjavalcic.com

30. Mai 2026
20 Uhr
Trio Progress3
Klangbrücken – von der Klassik bis zur Moderne
Eintritt:
35 € (inkl. Buffet)
Ort der Veranstaltung:
AMORC-Kulturforum Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, 3. Stock
Anmeldung erbeten unter: info@kulturforum-kunstkabinett-kaernten.at
Kontakt: Tel.: +43 650 5391514
Klangbrücken von der Klassik bis zur zur Moderne
Die jungen Künstlerinnen nähern sich von der Klassik ausgehend der zeitgenössischen klassichen Musik mit Respekt, Leidenschaft und grosser Ehrfurcht. Der interessante ZUsammenklang von Flöte, Klarinette und Violoncello wird erfahrbar durch verschiedene Bearbeitungen und extra für das Ensemble komponierte Werke. Eine spannende musikalische Reise mit 3 jungen begabten Frauen…
Das „Trio Progress3“
Enora Léger, Flöte
Katharina Kornsteiner, Klarinette
Hanna Tropper, Violoncello
Enora Léger, geboren 2000, studierte Querflöte an der Gustav Mahler Privatuniversität in Klagenfurt bei Ao. Univ.-Prof. Mag. Adél Oborzil. Ihren ersten Flötenunterricht erhielt sie mit sechs Jahren an der Gustav Mahler Musikschule bei Margit Brummer. Seither nahm sie erfolgreich an zahlreichen We bewerben wie Prima la Musica teil – Solo wie auch in Kammermusikbesetzungen. Enora begeistert sich besonders für zeitgenössische Musik und experimen ert gerne mit neuen Spieltechniken.
Katharina Kornsteiner, geboren 2005, begann mit 8 Jahren Klarine e zu spielen. Mit 11 Jahren wechselte sie an das Johann-Josef-Fux Konservatorium in Graz und lernte dort unter Arnold Plankensteiner. Seit Oktober 2023 studiert sie an der Gustav-Mahler Privatuniversität bei Hubert Salmhofer. Neben einer regen Konzer ä gkeit in verschiedenen Orchestern konnte sie durch Teilnahme an We bewerben wie Prima la Musica, sowohl im Solo als auch Kammermusikalisch, Erfolge sammeln.
Hanna Tropper, geboren 2001 in Feldbach, nahm im Alter von neun Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Mag. Judit Pap. Seit 2020 studiert sie Violoncello bei Prof. Maxime Ganz an der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik in Klagenfurt. Neben ihrer pädagogischen Tä gkeit gilt ihre große Leidenscha der Kammermusik – sei es im klassischen Streichquarte , im Duo mit Violine oder in Forma onen wie dem Trio Progress3. Das Trio Progress3 formierte sich im März 2025 im Zuge des Kammermusikunterrichts bei Ao. Univ.Prof. Mag. Adél Oborzil und nahm im April 2025 im Finale des interna onalen Kammermusikwe bewerbs „Cameris dell‘ Alpe Adria“ teil. Seitdem spielen sie regelmäßig Konzerte und sind seit Oktober 2025 teil von Live Music Now. Ihre gemeinsame Leidenscha gilt der zeitgenössischen Musik, die sie durch die besondere Besetzung des Ensembles neu entdecken und erleben konnten. In diesem Programm hören Sie Werke der Klassik bis in die Moderne. Eine Zeitreise durch die musikalische Welt der Kammermusik.

20. Juni 2026
20 Uhr
Styrian Jazzbook
Jazz zum Sommerbeginn
Eintritt:
35 € (inkl. Buffet)
Ort der Veranstaltung:
AMORC-Kulturforum Kärnten, 9020 Klagenfurt, Bahnhofstraße 9, 3. Stock
Anmeldung erbeten unter: info@kulturforum-kunstkabinett-kaernten.at
Kontakt: Tel.: +43 650 5391514
„STYRIAN JAZZBOOK“
„Styrian Jazzbook“ ist ein Trioprojekt von Reinhard Grube (Saxophon, Klarinette, Flöte), Emmanuel Mazé (Akkordeon) und Stefan Oser (Gitarre). Das Ensemble verbindet Elemente aus Jazz, südamerikanischen Musiktraditionen und zeitgenössischer Weltmusik.
Der aus dem Frankfurter Raum stammende Saxophonist Reinhard Grube lebt seit seinem Jazzstudium in Graz. Er ist nicht nur als Mitbegründer der Formation Broadlahn bekannt, sondern arbeitet auch als Komponist und Arrangeur. Der ebenfalls in der Steiermark lebende Franzose Emmanuel Mazé am Akkordeon schafft ein nuanciertes Klangbild zwischen jazzverbundener Tradition und zeitgenössischer Weltmusik. Die Gitarre von Stefan Oser ist inspiriert aus der rhythmischen Vielfalt lateinamerikanischer Musiktraditionen. Im Trio präsentiert die Formation ein improvisationsfreudiges Programm mit Einflüssen aus Choros, Tangos und Jazz.